1. Rathaus
  2. Bürger & Service
  3. Aktuelles
  4. Detail

Winterberg gibt an heißen Tagen kostenlos Trinkwasser aus

Winterberg.


Wer an heißen Tagen in der Stadt unterwegs ist und Durst bekommt, muss künftig nicht lange suchen. Die Stadt Winterberg gibt an Hitzetagen an mehreren Stellen im Stadtgebiet kostenlos Trinkwasser aus. Parallel dazu geht am Freitag, 31. Juli 2026, eine neue Podcast-Folge online, in der ein Arzt und ein Wetterexperte erklären, worauf es bei extremer Hitze ankommt. Beides ergänzt die bestehenden Schutzmaßnahmen und die Vorarbeiten für ein Klimafolgenanpassungskonzept.

Wasser gibt es auf Nachfrage an mehreren Anlaufstellen

An Hitzetagen bekommt Wasser, wer danach fragt. Ausgabestellen sind der Bürgerbahnhof, das Rathaus, die katholische Kirche in Winterberg sowie die Tourist-Informationen im Stadtgebiet Winterberg inklusive der Kernstadt. Das Angebot richtet sich an alle, besonders im Blick hat die Stadt jedoch ältere Menschen, Kinder und Gäste, die bei Hitze länger draußen unterwegs sind.

Bestehende Maßnahmen schützen schon jetzt

Die Stadt setzt seit einiger Zeit auf mehrere Bausteine, um die Folgen von Hitzeperioden abzufedern. Verschattungsmaßnahmen an zentralen Plätzen sollen die Aufenthaltsqualität auch an heißen Tagen erhalten. Trinkwasserbrunnen am Bahnhof und in Niedersfeld bieten rund um die Uhr kostenlosen Zugang zu Wasser. Die katholische Kirche in der Innenstadt dient zusätzlich als kühler Rückzugsort.
Parallel dazu treibt die Stadt eine fortlaufende Bepflanzung öffentlicher Flächen voran, um sie insgesamt kühler zu halten. Sogenannte Hitzewarner machen zusätzlich auf das Thema aufmerksam. Sie liegen ab sofort wieder im Bürgerbüro und im Rathaus aus, interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich dort melden. „An heißen Tagen zählt jede Kleinigkeit. Ein Glas Wasser, ein schattiger Platz, ein kühler Raum. Deshalb bauen wir unsere Angebote genau dort aus, wo die Menschen ohnehin unterwegs sind. Hitze ist längst kein Randthema mehr, sie gehört zur Daseinsvorsorge. Wir sorgen dafür, dass niemand an heißen Tagen ohne Trinkwasser dasteht, und wir erklären im Podcast, worauf es dabei ankommt“, sagt Michael Beckmann, Bürgermeister der Stadt Winterberg.

Podcast erklärt, was bei Hitze wirklich hilft

Am Mittwoch, den 29. Juli 2026, hat die Stadt eine neue Folge ihres Podcasts aufgezeichnet. Zu Gast waren Norbert Möllers, Arzt im Ruhestand, und Julian Pape vom Wetterportal Sauerland. Sie sprachen darüber, worauf ältere Menschen, Eltern und Berufstätige an Hitzetagen achten sollten, wie sich das Wetter in der Region verändert hat und ob es tatsächlich mehr heiße Tage gibt als früher. Die Folge ist seit Freitag, dem 31. Juli 2026, im Podcast „Winterberger Heimatgespräche. Menschen, Meinungen, Bürgermeister“ verfügbar, zu hören bei Spotify, Apple Podcasts und weiteren Plattformen.

Klimafolgenanpassungskonzept bringt künftig konkrete Maßnahmen

Ab dem 1. Januar 2027 verpflichtet ein neues Klimafolgenanpassungskonzept Kommunen dazu, konkrete Schutzstrategien zu entwickeln. Die Stadt plant, dieses Konzept interkommunal und mit Unterstützung einer Landesförderung zu erarbeiten. Ziel ist es, Maßnahmen festzulegen, die die Bevölkerung noch gezielter vor den Folgen des Klimawandels schützen.
Bis dahin gilt der Appell der Stadt, sich rechtzeitig auf heiße Tage einzustellen, ausreichend zu trinken und die bestehenden Angebote zu nutzen.