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    Seniorenbeirat

    Was machen wir?

    Wir wollen Ansprechpartner sein für ältere Menschen.

    Was ist uns wichtig?

    • Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität im Altereinbringen, u.a. in der Daseinsvorsorge, im Sozial- und Gesundheitswesen, bei der Digitalisierung „Digital im Alter“, bei Freizeit- und Kulturangeboten (u.a. Zusammenarbeit mit den Kulturschaffenden in der Stadt ... mit der Projektgruppe KuKuK! oder dem Förderverein Borgs Scheune in Züschen …)
    • Wir geben Auskunft und Hilfestellungen und stellen gerne Verbindungen zu Behörden und Dienststellen her
    • Wir wollen den Stadtrat unterstützen bei der Entwicklung neuer Wohnformen (bezahlbaren, bedarfsgerechten und barrierefreien Wohnraum schaffen)
    • Aktive Mitarbeit in Institutionen und Initiativen auf Stadtebene - (u.a. Innenstadt-Gestaltung, Gesundheitsnetzwerk Winterberg …)

    AnsprechpartnerVorstandsmitglieder

    Neun gewählte Vorstandsmitglieder/Beisitzer:

    Postadresse: Seniorenbeirat der Stadt Winterberg, Am Alten Garten 1

    Walter Hoffmann - 1. Vorsitzender - Telefon: 02981-9255814 - E-Mail: walter.hoffmann49(at)gmx.de

    Annelie Rahmfeld - 2. Vorsitzende - Siedlinghausen -  Telefon: 02983-1479

    Gisela Quick - Schriftführerin - Kernstadt  - Mobil: 01752715844

    Ingrid Welschhoff - stellv. Schriftführerin - Züschen – Telefon: 02981-5089265

    Willi König – Kassenwart – Altastenberg – Telefon:  02981-3374

    Beisitzer:

    Günter Bartz, Bernhard Selbach, Karin Sommer, alle aus der Kernstadt
    Dieter Peters, Siedlinghausen

    Die Arbeit vom Seniorenbeirat wird auch unterstützt von den stellv. Mitgliedern und den Delegierten aus den regionalen Verbänden wie dem Caritasverband, Deutsches Rotes Kreuz, VdK.

    Vor Ort leisten die Wohlfahrts- und Sozialverbände, Vereine, Seniorengemeinschaften, Kirchengemeinden und viele ehrenamtliche Kräfte eine hervorragende Arbeit. Wir möchten uns um eine gute Vernetzung und Verständigung mit diesen „Dienstleistern“ bemühen, um dann die Anliegen und Belange in Ausschüsse und Gremien auf der kommunalen Ebene einzubringen.

    Behindertenbeauftragter der StadtBerufendes Mitglied

    Freidhelm Geilen

    Niedersfeld

    Telefon: 02985-8224

    E-Mail

    Initiativen

    In zunächst vier Initiativen möchten wir neue Ideen entwickeln.

    AG: Gesundheitsförderung, Prävention und Mobilität

    Lebensqualität für Jung und Alt

    Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität im Alter einbringen: u.a. in der Daseinsvorsorge und im Sozial- und Gesundheitswesen in der Stadt. In einem Netzwerk (Akteure der Wohlfahrtspflege) möchten wir Beratungsangebote und Unterstützungmaßnahmen anbieten, beispielsweise zur Vorsorge und Alltagsbegleitung.

    Unsere Meinung: Die Versorgung der Pflegebedürftigen wird zunehmend im ambulanten Bereich organisiert werden müssen.

    Norbert Möllers

    Gruppensprecher Norbert Möllers

    Züschen

    Telefon: 0173-2583802

    E-Mail

    "Der Arzt im Ruhestand meint"

    Notruf 112

    Wann muss man die 112 wählen, also den Notarzt oder den Rettungsdienst? Bei einem medizinischen Notfall bei sich sich oder Angehörigen immer sofort anrufen bei folgenden Symptomen: Bewusstlosigkeit, das heißt beispielsweise keine Reaktion auf laute Ansprache oder heftige Brustschmerzen oder Brustenge, Luftnot in Ruhe, einseitige Lähmung oder einseitiger Ausfall des Sehvermögens oder Blutfluss aus dem Mund. Diese Warnhinweise erfordern schnellstmögliches ärztliches Eingreifen. Auch wenn man sich nicht sicher ist, die 112 ist die richtige Nummer. Zögern Sie nicht!

    Bei folgenden Symptomen kann man sicher außerhalb der hausärzlichen Praxiszeit zunächst über die Telefonnummer 116117 beim ärztlichen Bereitschaftsdienst über das weitere Vorgehen beraten lassen. Wahrscheinlich wird dann ein Arztkontakt schnell vermittelt: Herzrhythmusstörung, deutliche Schwellungen an den Lippen oder Blaufärbung (Zyanose), an- und abschwellende (kolikartige) Schmerzen im Bauch oder in der Nierengegend, Fieber über 39 Grad, starke Kopfschmerzen, andauerndes Erbrechen, blutiger Auswurf, plötzliche Verwirrtheit, starker Schwindel.

    Das gilt übrigens nicht nur für ältere Menschen, auch wenn sich bei diesen deutlich häufiger medizinische Notfälle ereignen als bei jungen Mitmenschen.

    Vorsorge ist besser als Nachsorge

    Lohnen sich für uns Senioren noch Vorsorgeuntersuchungen? Mein Nachbar sagt immer: In unserem Alter gibt es Schlimmeres als ein bösartiger Tumor. Er meint Bestrahlung oder Chemo.

    Darüber kann man streiten. Aber Vorsorge lohnt sich immer, solange man noch Pläne hat. Dabei geht es ja nicht nur um bösartige Geschwülste an Darm, Brust und Haut, sondern auch um die Erkennung anderer gefährlichen Erkrankungen, zum Beispiel des Herzens, der Niere, des Stoffwechsels. Oder denken Sie an das gefährliche Aortenaneurysma. Bei Männern ab 65 wird eine Ultraschalluntersuchung von der Krankenkasse übernommen.

    Und bei Frauen nicht? Das ist nicht gerecht!
    Man weiß, dass ungefähr 5% der Männer, aber nur 0,5% der Frauen diese gefährliche Aussackung an der Hauptschlagader haben. Aber wenn sie rauchen, steigt das Risiko auch dafür beträchtlich. Dann sollte man lieber ein paar Päckchen Zigaretten einsparen und eine solche Untersuchung selbst bezahlen.

    Sollte man auch die Halsschlagader mit Ultraschall untersuchen lassen? Wäre ja ein Aufwasch!
    Eigentlich nur, wenn ein spezielles Risiko besteht wie Bluthochdruck, Diabetes, Cholesterin. Oder wenn man Funktionsstörungen nur auf einer Körperhälfte bemerkt (Auge, Arm, Bein). Dann übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die notwendigen Untersuchungen. Auch bei rauchenden Frauen!

    Übrigens: Rechtzeitig erkannt, lassen sich heutzutage tatsächlich zwei Drittel aller Krebsgeschwülste heilen. Sagen Sie das mal Ihrem Nachbarn!

    Klima - Hitze - Gesundheit

    Ärzte braucht das Land und der Kreis: Hausärzte, Gynäkologen, Tropenärzte - hoppla: in der Zeile verrutscht? Aber nein, das ist nicht so abwegig, wie es auf den ersten Blick scheint. Steigende Temperaturen erhöhen das Risiko für Infektionskrankheiten, die wir in ganz anderen Regionen vermuteten, übertragen von Zecken und Viren, die hier nicht heimisch sind. Dachten wir. Denn warum heißt das West-Nil-Fieber so? Eben! Und was hat die Asiatische Tigermücke hier verloren? Also! Viren vermehren sich in der Stechmücke umso schneller, je höher die Temperaturen sind. Auch das Verbreitungsgebiet von Zecken, die mit FSME-Viren infiziert sind und diese seltene, aber üble Gehirnhautentzündung verursachen können, wird immer größer. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf (MR) gilt bereits als Risikogebiet mit Impfempfehlung, und von da schafft es eine Zecke in einer guten halben Stunde bis zu uns. Mit dem PKW jedenfalls. Keine Panik, aber neu denken und achtgeben.

    Das Verhalten bei Hitzewellen (mehr als 3 Tage über 28 °) ist sicher bekannt? Noch einmal kurz und knapp: 2-3 Liter trinken, Wohnung kühl halten, leichte Kleidung, draußen Kopfbedeckung, Sonnencreme, Aktivitäten möglichst morgens und abends, ggf. veränderte Medikamentenwirkung mit Hausarzt besprechen, auf gefährdete Mitmenschen achten. Und das sind neben Menschen mit Immunschwäche oder Vorerkrankungen auch wir Seniorinnen und Senioren.

    Sollte man sich ein Blutdruckmessgerät anschaffen?

    Ja, ein Blutdruckmessgerät gehört in jeden Haushalt. Man erhält Informationen über einen wesentlichen Faktor für Lebensqualität und Lebenserwartung.

    Sind solche Geräte nicht schwierig zu bedienen? Und teuer? Unzuverlässig?

    Die meisten Geräte sind einfacher zu bedienen als eine Kaffeemaschine. Und kosten keine vierzig Euro, wenn man auf überflüssigen Schnickschnack verzichtet.

    Mein altes Gerät hat immer unterschiedliche Werte angezeigt, das kann doch nicht stimmen!

    Jede Messung ist eine Momentaufnahme, der Blutdruck verändert sich ständig und passt sich an die körperliche und seelische Verfassung an. Das muss so sein, nur der Durchschnittswert darf nicht zu hoch sein: möglichst unter 140 der erste und unter 90 der zweite.

    Ich fürchte, ich mache mich verrückt mit solch einem Gerät, und hinterher habe ich dann hohen Blutdruck!

    Man sollte vernünftig verfahren, nicht fünfmal am Tag messen, sondern vielleicht zweimal in der Woche, zu unterschiedlichen Tageszeiten. Wenn man Medikamente einnimmt oder man sieht, dass der Blutdruck ansteigt, auch öfter. Dann aber am besten Werte aufschreiben und ab zum Hausarzt!

    Impfen? Schon wieder? Muss das sein?

    Nein, natürlich müssen Sie nicht. Aber: Impfen gehört zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen; die wir in der Medizin haben. Hier kommen die Empfehlungen der STIKO (= ständige Impfkommission) für Menschen ab 60.

    Grippe (=Influenza): jährlich, am besten den hochdosierten Impfstoff, der gegen vier Erregerstämme wirksam ist (tetravalent)

    Lungenentzündung: 1x im Leben, bei chronischen Atemwegserkrankungen evtl. nach 6 J. ein weiteres Mal

    Gürtelrose (=Zoster): 2x im Abstand von 2-6 Monaten

    Diphtherie/Tetanus: Auffrischimpfung alle 10 Jahre., aktive Groß- und Urgroßeltern auch in Kombination mit Keuchhusten (Pertussis)

    Corona: jährlich, am besten mit aktuell angepassten Impfstoffen. Die kommen im Herbst! Also bald. Hausarzt fragen. Und noch etwas: Wussten sie, dass nach einer Grippe-Infektion das Risiko für einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall und eine Herzmuskelentzündung um ein Vielfaches erhöht ist? Nein? Ist aber so. Gürtelrose ist nicht so gefährlich, kann aber richtig weh tun, wenn man Pech hat: jahrelang! Für Statistiker: von 1000 Ungeimpften erkranken ca. 10, von 1000 Geimpften nur noch 2 an Gürtelrose.

    Sind Sie Organspender?

    Der Arzt im Ruhestand meint:
    Sind Sie Organspender? Und könnten so das Leben von anderen Menschen verlängern? 
    Genauso wie diese Ihres? 

    Es wird wieder über Organspende diskutiert. Auch Senioren sollten hinhören. Denn der Bedarf ist riesig, viel zu viele Menschen versterben „auf der Warteliste“. Es ist ein Irrglaube, dass als Spender nur junge Menschen und als Empfänger nur alte Menschen infrage kommen: Nicht das kalendarische Alter des Spenders, sondern der Zustand der Organe ist entscheidend. Und der wird vor jeder Transplantation geprüft. Bei Herz, Niere, Leber oder Lunge spielt das Alter des Spenders keine Rolle. Wer auf den Ersatz eines lebenswichtigen Organs wartet, sollte also nicht wählerisch sein. Mit dem gesunden Herzen eines Spenders, der beispielsweise 85-jährig an einer Lungenentzündung 
    verstorben ist, kann man noch viele gute Jahre erleben, während die Lunge eines kettenrauchenden Spenders dagegen die Prüfung nicht überstehen wird, auch wenn dieser erst fünfundvierzig Jahre alt war. Bei den schneller alternden Geweben von Bewegungsapparat und Auge fährt man mit einem jüngeren Spender besser. Grundsätzlich ist derzeit eine Organentnahme nur ausgeschlossen, wenn der Organspender an einer akuten Krebserkrankung leidet oder HIV-positiv getestet wurde.
    Direkt von Spender zum Empfänger übertragen kann man Herz, Lunge, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse und Darm, bei Nieren und Teilen der Leber meistens als Lebendspende. Gewebe für Augen, Herzklappen, Haut, Blutgefäße, Knochen und 
    Knorpel werden konserviert in Gewebebanken zwischengelagert, bis geeignete Empfänger gefunden werden. Spenderausweise? Gibt’s beim Hausarzt. Oder online selbst ausdrucken und ausfüllen.

    Übrigens: Man kann auch sein Gehirn spenden (nach dem Tod!), aber nur für Wissenschaft und Forschung; die Transplantation funktioniert bisher nur im Kino!

    AG: Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen

    Irmgard Sander

    Gruppensprecherin Irmgard Sander

    Neuastenberg

    Telefon: 0151-17258030

    E-Mail

    Auch im Alter dabei sein

    Der rasant voranschreitende Digitalisierungsprozess stellt besonders die älteren Menschen vor große Herausforderungen.

    Wir möchten mithelfen, auch durch das Projekt "Jung lehrt Alt", diese neuen Technologien besser kennenzulernen und damit auch die digitale und soziale Teilhabe fördern. 

    AG: Kultur und mehr für ältere Menschen

    Mobil im Alter

    Die Bildungs-, Kultur- und Begegnungsangebote möchten wir in Kooperation mit den "Kulturschaffenden" in der Stadt ausbauen.

    Besonders mit der Projektgruppe "KuKuK!", dem Filmtheater Winterberg oder mit dem Förderverein "Borgs Scheune" (Züschen) wollen wir ein attraktives Kulturprogramm auch für die Senioren anbieten.

    Wally Fladung

    Gruppensprecherin Wally Fladung

    Altenfeld

    Telefon: 02983-521

    E-Mail

    AG: Winterberg KlimaZukunft

    Norbert Kremser

    Gruppensprecher Norbert Kremser

    Winterberg

    Telefon: 01520-8420851

    E-Mail

    Verantwortung übernehmen

    Die Initiative beschäftigt sich gezielt mit Maßnahmen im Raum Winterberg: So soll das Bewusstsein in der heimischen Bevölkerung für eine "gute KlimaZukunft" gestärkt werden. Zudem werden ganz konkrete und umsetzbare Schritte überlegt und öffentlich gemacht. In bestehende und geplante Angebote und Veranstaltungen wird sich die Initiative konstruktiv einbringen. Auch in der Zusammenarbeit mit dem "Klimabündnis der Stadt".