Winterberg.
Sie rücken aus, wenn andere sich in Sicherheit bringen – mitten in der Nacht, bei Sturm und Kälte, an Feiertagen. Die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Winterberg tun das freiwillig, aus eigenem Antrieb, ohne Bezahlung, neben Job und Familie. Bürgermeister Michael Beckmann hat gemeinsam mit dem Wehrleiter der Feuerwehr, Martin Niggemann, und oder seinem Vertreter, Klaus Greve, in den vergangenen Wochen die Jahreshauptversammlungen der einzelnen Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr besucht und diese Gelegenheit genutzt, um den Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden persönlich zu danken.
Ehrenamt, das Leben rettet
365 Tage im Jahr, rund um die Uhr: Wer in Winterberg einen Notruf absetzt, kann darauf vertrauen, dass die Freiwillige Feuerwehr kommt. Ob Wohnhausbrand, Verkehrsunfall, Unwettereinsatz oder technische Hilfeleistung – die ehrenamtlichen Kräfte der Stadt sind ausgebildet, motiviert, ausgerüstet und einsatzbereit. Was sich in diesen schlichten Sätzen leicht zusammenfassen lässt, zeigt jedoch vollen persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz für Andere: Freizeit, die geplant und kurzfristig wieder aufgegeben wird, Familienfeiern, die unterbrochen werden, und Belastungen, die nur die wenigsten von außen sehen.
Beckmann war es wichtig, nicht nur durch ein Grußwort zu danken, sondern im direkten Gespräch zu erfahren, was die Einheiten bewegt, was sie brauchen und wo die Stadt unterstützen kann. Dazu werden die Versammlungen genutzt, um Beförderungen und Ehrungen auszusprechen.
Ein Engagement, das die Stadt trägt
Die Freiwillige Feuerwehr ist weit mehr als ein Rettungsdienst. Sie ist ein Anker des gesellschaftlichen Zusammenhalts, eine der ältesten und lebendigsten Formen bürgerschaftlichen Engagements im Sauerland. Viele Aktive engagieren sich seit Jahren oder Jahrzehnten – manche haben als Kind in der Jugendfeuerwehr begonnen und sind ihrer Feuerwehr treu geblieben, auch über den aktiven Dienst.
Die Stadt Winterberg sieht es als selbstverständliche Verpflichtung, dieses Ehrenamt dauerhaft zu unterstützen – durch Investitionen in moderne Fahrzeuge, zeitgemäße Gerätehäuser und Schutzausrüstung und eine hochwertige Ausbildung.
„Was ich bei den Jahreshauptversammlungen erlebt habe, hat mich wieder beeindruckt und bewegt. Menschen, die Jahr für Jahr einen Teil ihrer Freizeit, ihrer Energie und manchmal auch ihrer persönlichen Sicherheit einsetzen, um anderen zu helfen, – das ist kein Selbstverständnis, das ist gelebte Verantwortung. Ich bin dankbar, dass wir in Winterberg eine so starke und engagierte Freiwillige Feuerwehr haben. Diese Frauen und Männer verdienen unsere Wertschätzung. Die werden sie von unserer Stadt bekommen“, betonte Michael Beckmann. In seinen Dank schließt Bürgermeister Beckmann ausdrücklich auch die Partnerinnen und Partner und die Arbeitgeber der Feuerwehrangehörigen ein, ohne die dieses Engagement nicht denkbar wäre.



