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Erster Spatenstich in Neuastenberg: Die Einheit Neuastenberg der Freiwilligen Feuerwehr Winterberg bekommt ein neues Zuhause

Neuastenberg/Winterberg.

Der Spatenstich war kurz, die Bedeutung dahinter groß: In der vergangenen Woche haben Vertreter der Stadt Winterberg, des Stadtrates, der Freiwilligen Feuerwehr und des beauftragten Planungsbüros Kotthoff & Partner den offiziellen Startschuss für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Neuastenberg gegeben. Direkt an der Bundesstraße gelegen, entsteht hier ein moderner Standort, der der Löschgruppe Neuastenberg endlich die Infrastruktur bietet, die ein zeitgemäßer Feuerwehrbetrieb braucht. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro.

Ein Standort, der Sinn macht

Die Wahl des neuen Standorts direkt an der Bundesstraße ist kein Zufall. Die direkte Anbindung an die Hauptverkehrsachse verkürzt die Ausrückzeiten und verbessert die Erreichbarkeit im Einsatzfall spürbar – ein entscheidender Faktor für eine Freiwillige Feuerwehr, bei der Minuten zählen.
Dass das neue Gerätehaus wirklich zu den Bedürfnissen der Einheit passt, hat einen einfachen Grund: Es wurde gemeinsam entwickelt. Die Löschgruppe Neuastenberg, die Wehrleitung, die Verwaltung und das Planungsbüro Kotthoff & Partner haben das Gebäude von Anfang an gemeinsam geplant – von der Fahrzeugaufstellung über die Umkleiden bis hin zu den Sozialräumen.

Schritt für Schritt zum neuen Gerätehaus

Die Baustelle ist seit dem 16. März in Betrieb – Aushub und Erdarbeiten haben bereits begonnen. Am 19. März erfolgte die Grobabsteckung durch einen Vermesser, am 26. März nahm ein Bodengutachter die Gründung ab. Nun laufen die Betonierarbeiten.

Der weitere Zeitplan ist klar durchgetaktet: Die Gebäudehülle soll voraussichtlich Ende August 2026 fertiggestellt sein, der Innenausbau ist für Dezember 2026 geplant. Die Außenanlagen entstehen anschließend in Zusammenarbeit mit der Löschgruppe Neuastenberg selbst – Eigenleistung, die Kosten spart und Identifikation schafft. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.

Investition in Sicherheit – und in Menschen

Mit rund 1,1 Millionen Euro ist der Neubau eine der größeren kommunalen Investitionen des laufenden Jahres. Für Bürgermeister Michael Beckmann ist sie gleichwohl eine, über die es nicht lange zu diskutieren gibt: Wer verlässlichen Brandschutz will, muss in die Menschen und die Infrastruktur investieren, die diesen Schutz täglich sicherstellen: „Ein gutes Feuerwehrgerätehaus ist keine Selbstverständlichkeit – es ist eine Aussage. Eine Aussage dafür, dass wir hinter unserer Freiwilligen Feuerwehr stehen. Die Löschgruppe Neuastenberg leistet hervorragende Arbeit, oft unter Bedingungen, die wir mit diesem Neubau deutlich verbessern werden. Ich freue mich, dass wir nach sorgfältiger Planung jetzt endlich in die Umsetzung gehen – und ich bin überzeugt, dass wir am Ende ein Gerätehaus haben werden, das der Einheit und gerecht wird und damit einen weiteren Beitrag zur Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger leistet“