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Erste-Hilfe-Kurs: Warum ist eine Auffrischung für Seniorinnen und Senioren sinnvoll?

Der 3. Erste-Hilfe-Kurs für Seniorinnen und Senioren ist kürzlich zu Ende gegangen. 15 Personen nahmen an dem kompakten Kurs teil, der an zwei Nachmittagen stattfand.
Zu Beginn besprachen die Teilnehmenden allgemein, wie man bei verschiedenen Notfällen vorgeht. Bei vielen lag der letzte Erste-Hilfe-Kurs schon viele Jahre zurück. „Was man vor Jahren gelernt hat, gerät aber leicht in Vergessenheit", sagte ein Kursteilnehmer. Deshalb sei es wichtig, das Wissen regelmäßig aufzufrischen.
Die Wiederholung und praktische Übungen helfen, Unsicherheiten abzubauen und mehr Selbstvertrauen zu gewinnen. Bei einem Verkehrsunfall oder einem Notfall zu Hause gilt: Ruhe bewahren, besonnen handeln und keine Hektik aufkommen lassen. In lebensbedrohlichen Situationen sollte der Notruf 112 gewählt werden. Ist eine Person bewusstlos und atmet nicht normal, sollte sofort der Notruf abgesetzt und mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden.
„Wichtig ist in Notfällen, überhaupt zu handeln, statt aus Unsicherheit gar nichts zu tun", erklärte die Kursleiterin. Erste-Hilfe-Kenntnisse können auch im Alltag hilfreich sein: Wer weiß, wie man im Notfall reagiert, kann andere unterstützen und besser auf die eigene Sicherheit achten.
Der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Walter Hoffmann, bedankte sich bei der Kursleiterin für die kompetente Durchführung und beim St.-Franziskus-Hospital für die verlässliche Unterstützung. Dazu gehörte auch die kostenfreie Nutzung des Schulungsraums. „Im Frühjahr 2027 werden wir einen weiteren Auffrischungskurs anbieten", kündigte Walter Hoffmann an. Geplant sei außerdem eine Schulung zum Einsatz eines Notfall-Defibrillators, auch AED-Gerät genannt.

First Responder und ärztlicher Bereitschaftsdienst

Inzwischen stehen in Winterberg 49 ehrenamtliche Einsatzkräfte für Notfälle bereit, die sogenannten First Responder. Zu ihnen gehören unter anderem aktive Feuerwehrangehörige, Notfallsanitäter und Ärzte. Sie werden bei einem Notruf über die 112 alarmiert. Die Einheiten sind in der Kernstadt sowie in Siedlinghausen und Züschen stationiert.
Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist unter 116117 erreichbar. Er hilft bei dringenden, nicht lebensbedrohlichen Beschwerden außerhalb der Praxiszeiten. Bei lebensbedrohlichen Notfällen gilt weiterhin: 112.